7
Mar

Modellbahnbörse Rennerod, oder – Alleine auf weiter Flur.

Modellbahnbörse Rennerod, oder – Alleine auf weiter Flur.

Vielleicht auch: Weibliche Händler und Modellbahn Fans unerwünscht / Freiwild für Beleidigungen.

Das „Simplex Team Rennerod” veranstaltet seit Jahren Modellbahnbörsen. 2X im Jahr auch über 2 Tage. Immer in der Westerwaldhalle ind Rennerod. Für mich sind diese Börsen kein Punkt in Sachen Geld verdienen, sondern eigentlich ein Ort zum durchatmen. Nette Menschen treffen, oftmals Freunde die man nur dort oder vor allem dort sieht.

Die letzten Börsen waren umsatzmässig schon tot, aber ich dachte mir: „Meinem Mann gefällts, da kann ich mich da auch als Händlerin hinsetzen. Er kann ein wenig Märklin Loks und Wagen verkaufen, eintauschen ect. und ich suche Panzer. “

Samstag war Totentanz. 8 Euro „Einnahmen“, aber OK, neben mir nette Händler und an den anderen Ständen einige „Nasen“ die ich von anderen Börsen kannte, zumeist nicht mal namentlich aber man kennt sich und mag sich – jedenfalls DACHTE ich das.

Es waren natürlich auch Händler da, die ich nicht mal von sehen kannte, aber das ist ja das Nette an solchen Börsen: Neue Leute kennen lernen, mal einen Kaffee zusammen trinken. Mehr oder weniger fachliche Gespräche führen.

Modellbahnhändler sind zumeist keine top gestylten Leute, Schlabberpulli, Hemd, alte Jeans ect. Reicht vollkommen. Man ist ja wegen des Hobbys da, nicht wegen der körperlichen Optik. Die meisten Herren der Schöpfung tragen auch einen gemütlichen Modellbahner Bauch mit sich herum. So etwas wächst halt, wenn man stundenlang an Loks bastelt oder mit Freunden bei ein Bierchen hockt und fachsimpelt. Je mehr Bier um so fachlicher die Gespräche. ;-)

Nun habe ich mich in einem solchen Umfeld immer wohl gefühlt. Jeder auf seine Art ein „Fachidiot“ der das von den „normalen Leuten“ belächelte „Spielzeug“ Modellbahn und Modellbau mit viel Liebe und Enthusiasmus in sein (oder ihr) Leben intrigiert.

Es ist nicht immer alles eitel Sonnenschein, da gibt es die „Nietenzähler“ und die „Mit der Bahn Spieler“. Die einen wollen ein Abbild der großen Bahn möglichst perfekt im Kleinen, die anderen bauen eigentlich nicht existierende Schienenwege, mehr Schiene als Gelände um zu spielen.

Man bekommt sich auch mal als Händler in die Haare, zumindest ein bisschen wenn der Andere mehr Umsatz macht oder Strom „mitgebracht“ hat und einem keinen abgibt.

Kleinere Streits gibt’s unter Händlern immer mal, wobei das nicht mal Streits sind, einfach mal kurz an knurren, grummeln und gut ist es. Meistens beim Zusammenpacken längst vergessen.

Nun bin und war ich ja noch nie ein kleines schmächtiges Frauchen. 182 lang (einen cm. eingegangen), gut abgerundet und gepolstert und dank „erste Chefin im Leben hatte eine Videothek“ auch mit verbalen Ellenbogen ausgestattet. Auf Messen und Börsen laufe ich am liebsten in Bundeswehr Hose und passendem Shirt herum. Wunderbar um unterem Verkaufstisch herum zu rutschen, Kabel zu ziehen, Ware zu sortieren, Bänke rumzutragen und sich übermüdet mit Kaffee vollzuklecksen (Hah! Such’ doch mal einer den Kaffeefleck auf einem Flecktarnshirt… je nach Tarnmuster kann man sein Essen zusammenstellen).

Außerdem mag ich den Military Style und dank Modellpanzern ect. in meinem Sortiment ist es gleichzeitig das perfekte Händler Outfilt.

Als Händler muss man meiner Meinung nach, auch ein wenig auffallen, das Sortiment und man selbst muss zusammenpassen und ein wenig „Passendes Styling zum Verkauf“ hilft immer.

Ich könnte zum Beispiel nie auf einer Kosmetik-Messe kleine Glasflakons mit Parfüm präsentieren.

Mal abgesehen davon, dass mir „Im Kostümchen“ herumstehen am besten noch mit Absatzschuhen und geschminkt nicht zu meinem Selbstbild passt, ich würde wahrscheinlich nicht deswegen komisch aussehen weil ich groß und breit bin, sondern weil diese Art Kleidung, bzw. MakeUp, Glitzerschmuck nicht zu mir gehören. Ich fühle mich einfach in soetwas nicht wohl. Auch nicht in tief ausgeschnittenen Pullis ect. dann wäre Parfüm auch nicht “meine Ware”.

Nun, für mich war die Welt also in Ordnung. Andere Leute die auch Modellbahn verkauften, dazu einen Haufen Panzer ect. Genau meine Welt.

Sonntag Nachmittag, die zwei Börsentage liegen fast hinter einem, es war nicht viel los, aber grade so viel, dass man die Tischmiete drinnen hatte. Ich schlenderte entspannt über die Messe und guckte was die anderen Händler feines haben. Ein Händler der mich schon am Sonntag vormittag mit „Begrüssungsmusik“ aus seinem Radio erfreut hatte, bot eine tolle Lokpackung an. Er meinte er freue sich aufs Börsenende, weil dann gibt’s wieder Musik und ich freute mich auch darauf, weil Musik zu einem Börsenende immer gut ist. Ein wenig beswingt zusammenpacken. Endlich mal jemand der Musik mitbringt.

Wir unterhielten uns, die Lokpackung lächelte mich an, falls soetwas möglich ist, jedenfalls schien sie gut in meine Vitrine passen zu wollen.

Da hörte ich neben mir etwas quitschen. Ein Händler mühte sich mit einem Alutisch ab. Da ich diese Tische kenne, fragte ich ihn ob ich ihm beim Zusammenlegen helfen kann. (Beim alleine zusammenlegen besteht die Gefahr sich mehrmals böse die Finger zu quetschen).

Ich war gut drauf, verdammt gut. Die Sonne schien in die Halle, Tischmiete war drin, bis dahin kein perfekter Verkaufs-Markt aber ein perfekter „Hobby-Händler-Markt“, vor allem weil mein Mann da fachsimpeln konnte. Wenn irgendjemand in diesem Moment in sich selbst ruhte, dann war ich das.

Nun stand dieser Händler mit seinem Tisch also etwas hilflos herum. Ich weiss nicht ob es meine Frage war, ob ich ihm beim Zusammenlegen helfen könne. Ich weiss nicht was es war. Keine Erklärung in Sicht. Er sieht mich jedenfalls plötzlich ernst an, stellt den Tisch ab und fragt warum ich nicht etwas weiblicher herumlaufen würde.

Bis dahin war es auch noch in Ordnung. Die meisten deutschen Frauen sind nun mal kleiner als ich.

Da ich mich die Frage verirrte, ich kannte ihn nicht, fragte ich was er damit meint.

Ja so wie ich rumlaufe würde ich ja nichts verkaufen.

Da ich ihn nicht kannte dachte ich er wüsste nicht, das ich Panzerbausätze verkaufe. Ich sagte ihm, dass mein Outfit perfekt zu meiner Ware passt und ich dadurch sofort für den Kunden als „Die gehört zu den Panzern“, erkennbar bin.

Für mich war das Thema damit eigentlich gegessen, ich wollte mich wieder zu dem Händler mit der Lokpackung umdrehen, da meinte der „Händler -Mit-Alutisch“:

Ich solle mir mal überlegen was andere von mir denken wenn ich so rumlaufe.

Bis dahin war mir das Ganze relativ egal. Ich sah ihn nur an und meinte, das wir ja hier nicht auf einer Modeschau wären, er habe ja auch eher praktische Sachen zum Arbeiten an.

Bis hierhin alles noch im relativ grünen Bereich, wahrscheinlich wäre mir das Ganze auch schnell wieder aus dem Kopf gewesen. Meine Konzentration lag ja eigentlich auf dem Händler mit der „Lok-Beute“, die drei Loks sollten irgendwie zu mir, also musste ich gucken woher Geld nehmen, wann, ob er die Loks eventuell zurücklegen kann ect.

Als das Gespräch beim: „Ich muss mal gucken was finanziell möglich ist“, war, wollte ich zurück zu meinem Stand und mit meinem Mann abklären ob der Kauf möglich ist, vielleicht sogar lohnend.

Jedenfalls ließ der Händler mit dem schlabberigen Strickpuilli und der Hose, die sicher auch vor 20 Jahren mal neu gewesen war, nicht locker. Er war in dem Moment nicht mal mehr in meinem Gesichtfeld. Er war im toten Winkel meines kaputten Auges.

Jedenfalls hörte ich nur ein: „So kann man ja echt nicht rumlaufen.“

Ich fragte mich ernsthaft was er eigentlich will, wo sein Problem liegt denn er war ja auch nicht schick angzogen.

Also habe ich mich wiedser ihm zu gewand und gefragt was denn nun wirklich so schlimm sein.

Vielleicht mag er die Bundeeswehr nicht, vielleicht denkt er ich wäre rechts oder sonstwas, alles verständliche Dinge.

„Ja, so kann man als Frau nicht rumlaufen, ect. Blah blubb.“

Da er mir keine Begründung liefern wollte, wollte ich zurück zu meinem Stand.

Er hat mir ein wenig den Weg abgeschnitten, ich weis nicht ob mit Absicht oder aus Versehen, auf jedenfalls trennten und plötzlich nur noch Zentimeter. Ich mag so etwas nicht.

Also fragte ich ihn etwas deutlicher: „Was hast Du eigentlich für ein Problem? Guck Dich mal selber an, auch nicht schick sondern praktisch. Ist doch normal hier. Was ist los?“

Ich war nicht mal auf Streit aus ect. Ich war an dem Punkt nicht mal wütend oder genervt.

Sag’ einfach was ist.

Nun, er tat es, wie gesgat ich KENNE den Typen nicht mal.

„Ja, also erst mal 50 Kilo abnehmen. Du bist viel zu fett.“

Ok, bis dahin wäre das Ganze noch mit einem: „Pffh guck Dich selbst an.“ Klargegangen. Ich weis das ich fett bin. Mein Rettungsring war schließlich teuer, all die vielen Schnitzel…

Bis dahin würde hier ein ganz anderer Bericht stehen. Über eine finanziell zwar katastrophale Börde aber über: “Man geht trotzdem hin weil lauter nette Chaoten.”

Ich bin nicht schnell in meiner Weiblichkeit zu verletzen weil ich für mich weiblich anders definiere als die meisten Menschen. Ich weiss das, ich weiss das mein Outfit sicher nicht sexy ist, aber das muss es auf so einer Börse auch nicht sein.

ICH fühle mich gut so, ich habe ein paar dicke Titten, einen breiten Hintern und ich fühle mich durchaus WEIBLICH in BW Shirt und Hose.

Nun, jedenfalls meitne er dann: „Kein Mann mit Verstand würde soetwas wie Dich ficken.“

BUMM, Klappe zu. Leider bin ich mittlerweile zu defensiv um jemanden eine runterzuhauen. Jedenfalls versuchte ich auch da noch „beizudrehen“ und meinte: „Mein Mann und ich ficken ja auch nicht, wir haben nur guten Sex. Ficken tun Karniggel.“

Einfach verbal eine Breitseite und ab dafür. Ich wollte da weg.

Jedenfalls kam irgendwas wie: „Du und einen Mann haben….“ ich weiss es nicht mehr genau weil DA war dann endgültig jede Ruhe weg.

Da stehen etliche Händler um einen herum, sehen zu wie dieser Typ einen dumm anmacht und keiner hilft und ich wusste, dieser Typ hört nicht auf, beleidigt auch noch indirekt Hajo.

Also habe ich ihm einige „warme Worte“ zurückgegeben, was er einfach nur LUSTIG fand.

Ende vom Lied war jedenfalls:

Er hat sich amüsiert, die MARKTLEITUNG das Simplex Team Rennerod, dem war das egal, für die heißt Markt nur: „Standmiete her und Fresse halten“.

Jedenfalls war es dem Leite der Börse egal. Vollkommen egal, dass einer der Händler, der wohl auch, laut einer anderen HÄNDLERIN schon mehrmals mit so einem Zeug aufgefallen sei, da weiterhin geduldet ist. Im Gegenteil, der wird hofiert und ich darf gehen.

Ich gehe eigentlich auf DIESE Börsen weil es da nicht wie beim Flohmarkt besofene Osteuropäische Händer gibt die spätenstens um 2 Uhr Mittag den Pegel erreicht haben um zu randalieren.

Diese Börsen sind EIGENTLICH für mich ein sicheres Gebiet gewesen. Eine Art zuhause.

Rennerod und das Simplex Team scheienh sich aber nicht im klaren zu sein, dass solche verbalen Angriffe, die mich als Frau zutiefst erniedrigen, GENAUSO schlimm sind, wenn nicht schlimmer, als würde einem ein gefrusteter Händer eine reinhauen.

Bei solchen HÄNDLERN wundert es doch dann auch nicht, dass kaum Frauen auf diesen Börsen rumlaufen.

Wenn es Händler gibt die meinen Frauen hätten IHREM Bild einer Frau zu entsprechen und das dann ungefragt und eine solche Art und Weise kund tun.

Nun, nicht mal den Namen des Herren bekam ich, für eine Anzeige, aber ist er mit seiner Partnerin, die ja nun auch nicht grade schlank ist. Mal abgsehen davon das auch er nicht hübsch ist. Klein, alt und selbst für sein Alter zu tiefe Falten mit kleinen Augen und Schlabberpulli und alter Hose. HÜBSCH ist Anders.

Nur mir würde nie einfallen:

a) Auf solchen Börsen überhaupt jemanden ob des AUSSEHENS zu bewerten

b) Es überhaupt irgendwo zu tun

c) Sowas dann auch noch auszusprechen.

Ach ja, Hajo war mit der Situation auch überfordert, überfahren. Aber manchmal wünsche ich mir auch einen Mann der solchen Arschlöchern einfach mal das Gesicht neu gestaltet. Ich habe es sowas von satt, sogar auf solchen Veranstaltungen auf mich selbst aufpassen zu müssen.

Das unfähige Simplex Team scheint jedenfalls auch nur ein Haufen von Weicheiern zu sein, nicht mal den Händler zur Rede stellen. Nö, ist ja nicht schlimm blah fasel.

Dann kann ich auch auf die chaotischen Flohmärkte gehen mit einem griffbereiten Kantholz unterm Stand. So ein Händler würde da jedenfalls binnen Minuten „eingemacht“. Und wenn es von anderen Händerkollegen wären, die bei dummen Sprüchen gehen Frauen keine Gnade kennen.

Da ist Mr. Unsiversum und Mrs. Universum:

HIER IN GROSS

SO ein wunderhübscher Mensch hat doch wirklich jedes RECHT mich ob meines Aussehns zu kritisieren oder? Er ist so so schön, das jede Frau gleich ganz hingerissen ist von ihm. Er ist ein wahrer Vorreiter von Stil und Aussehen. So ein Schlabberpulli drückt seine unbändige Unahängigkeit aus. Sein Gesicht eine Natürlichkeit, dass jedes männliche Model sich danach verzehrt, die alte Hose zeigt ein großes Umweltbewusstsein und das Gespürt für ECHTEN Retro Look. Leider habe ich nicht erkennt, dass dieser Mann mich sicher modisch in Vollkommenheit hätte beraten können.

So ein Mist aber auch.

Jetzt werde ich nie wissen WAS ich bei einer Modellbahnbörse, die ja Vorbild Funktion für die Modeindustrie hat, tragen soll. Verdammt. Mist. Argh.

Ich bin modisch out. Was mache ich denn jetzt?  – Erst mal ein frisches Bundeswehr Shirt anziehen und ein Steak essen.

Hier, noch einmal, ein Gesicht voller Anziehungskraft und Erotik…

Purer Sex und Erotik in diesem Blick, dagegen können die Chippendales echt einpacken. Jungs, macht euch von der Bühne, hier kommt Mr. Schlabberpulli. Sie erotische Offenbarung des Jahres 2010.

EDIT: In meinem Privatblog gibts wunderbare Kommentare zu solch einer Art  “Mann”.

HIER ENTLANG BITTE

25
Feb

Autoren Googeln – Wolfram Alster

Donnerstag nachts halb 4. Der Laptop ersetzt langsam die Heizung und ich googele mich durchs Web. Da ich mich grade nett mit Wolfram auf WKW unterhalte google ich ihn.

Er schreibt Bücher. Nun das ist nichts verwunderliches, nicht wenn ich ihn hier erwähne.

Im Moment lese ich grade “Poison”, der Start einer locker flockigen Krimireihe mit “schwulem Anklang”, eine Rezension gibts dann hier auch irgendwann aber erst mal die teilwiese lustigen Ergebnisse des Nacht-Googelns.

Wie gesagt POISON ist der erste Teil seiner Krimireihe, interessant das man das Buch dann auf eBay für 52 Euro unter: “Wissen für Kinder” findet.

Kleiner Screenshot:

KLICK FÜR GROSS

wolfram_ebay

Wie auch immer, hier sind die Krimis (ich habe sicher die Reihenfolge durcheindergewirbelt ….):

Poison, Bondage, Obsession, Schlampenfieber

Interessant ist, das Bücher, wenn auch nur ein Hauch Erotik drinnen ist kitschige Cover bekommen. Ok der Covertyp bei Schlampenfieber sieht aus als steht er unter Droge.

Dafür kann kein Autor etwas, aber ich finde es als Buchhändlerin immer wieder lästig Leuten erklären zu müssen dass, das Kitschbild einen guten Krimi, historischen Roman ect. verbirgt, oft so gut (inkl. rosa Buchschnitt) das niemand das Buch offen im Zug liest. Aber bevor ich hier zu sehr abschweife, ich war ja beim Autoren – Googeln.

Nun Wolfram schreibt auch Fantasy – nur finde ich davon nichts.

Aber ein nettes Interview habe ich gefunden:

INTERVIEW AUF VERLORENE WERKE

Hier schimmert schon mal etwas der Humor durch, den ich schon auf den ersten Seiten von POISON entdeckt habe.

VON 100 FRANKFURTER KÖPFEN ist er auch einer.

Zitat: Ich war noch nie in den Gewölben unter dem Höchster Bahnhof …

Ich schon – ätsch :P

Ansonsten hat er keine eigene Homepage, oder ich bin zu blöd das Ding zu finden. JEdenfalls google ich jetzt noch ein wenig und lese Poison.

25
Feb

Das Lese Cafe ist wohl endgültig tot

by admin in LeseCafe

Ich wunderte mich ja schon, das ich, nachdem der Informationsfluss schon immer ein müdes Rinnsaal war, GAR KEINE Informationen von Vougar oder Karlheinz mehr bekam. Fakt ist:
Das LeseCafe als solache gibt es noch, wenn auch nicht als Lese Cafe – wohl eher als Kurklink Lesungen. Vollkommen uninteressant für Camberer Zuhörer oder gar Leute von weiter ausserhalb, damit treibt Vougar dann wohl seinen egozentrischen Autoren-Krampf auf die Spitze.

Dazu verwendet Vougar immernoch das MEIN LOGO, das er ja angeblich so schlecht fand. Und einen Hinweis auf diese Seite findet sich auch nicht mehr auf den Plakaten. Gut Jungs, dann gibts demnächst eine Rechnung für den Webspace hier und ich mache hier weiter mit… äh keine Ahnung.

ICH hätte den Webspace hier nicht gebraucht, ich habe das STORYSAMMLUNG FORUM, für Kurzgeschichten ect., dann habe ich mein privates Blog IRISBERGMANN.de, dazu noch meine KOPFWELTEN, gesperrt für die Öffentlichkeit. Dann meine alte Bilder- und Malereiseite JADDI.

Geschäftlich natürlich das INTER-QUARIAT.
Dazu kommen dann noch etwa 20 ungenutzte URLs. Aber was wird jetzt aus diesem BLOG?

14
Feb

Die wöchentliche Schreibaufgabe

So ihr Lieben, Sa. Abend, Schreibaufgabe.

Dieses Mal sucht ihr euch auf german bash http://german-bash.org/ ein lustiges Zitat und schreibt dazu eine Geschichte.

Es muss kein Chat Dialog sein, nehmt einfach die “Essenz” des Dialogs und macht was Eigenes draus.

Verlinkt mir zur Geschichte bitte das Zitat das ihr benutzt habt :)

Preise überlege ich mir noch :-P

Die fertige Geschichte im STORYSAMMLUNG-FORUM wie immer ins Schreibaufgabe Board posten

6
Feb

Versprechen, das LeseCafe und anderer Blahfasel

by admin in LeseCafe

Vor einbigen Tagen, kurz vor dem zweiten Lesecafe 2010, rief mich Vougar an. Ein Redeschwall darüber wie siehr “die Anderen” mich vermissen würden, ergoss sich über mich. Nun ja, solange das LeseCafe Dienstags ist kann ich nun mal nicht. Eine halbe Stunde lang durcfte ich mir anhören das er das LeseCafe nicht ohne mich schafft ect..

Nun jetzt WAR das LeseCafe letzten Dienstag. Habe ich nach Vougars gejammer jetzt wenigstens einen Bericht zum letzten Lesecafe? Nein, ich kann nicht mal schreiben wer was gelesen hat – der Informationsfluss war ja schon früher immer ein Informationsumpf. Jetzt scheint der eingefroren zu sein.,

Falls DU das hier liest Vougar:

Du hast diese LeseCafe Sache angeleiert, Du bist der Profi und von Anfang an bekam diese Website für die ich immerhin 48 Euro gezahlt habe, kaum Informationen. Nun dann kann das Ganze ja nicht so wichtig sein wie Du mir dauernd am Telefon vorjammerst oder?  Du bist Autor und Journalist – nun wo sind dennm die ganzen Berichte?

31
Jan

Die wöchentliche Schreibaufgabe

by admin in Geschichten

Seit 3 Jahren gibt es (mit kleinen Pausen) im Storysammlung-Forum

jeden Samstag Abend eine Schreibaufgabe. Ziel ist es binnen 24 Stunden etwas “zu Tastatur” zu bringen. Dieses Woche ist das Thema KÖRPERPFLEGE. Man muss sich für die Schreibaufgabe NICHT regisrieren, das Board hat aber ein Passwort: schreiben.

Viel Spass dabei.

29
Jan

Schreibwettbewerb: LYRIK-FEST SANKT AUGUSTIN

Das LYRIK-FEST SANKT AUGUSTIN, ein Projekt der Kulturinitiative Cantando-Parlando e. V., bringt Lyrikbegeisterte, Lyriker und Wort-Kunst zusammen.

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12
Jan

Das erste Lesecafe 2010

by admin in LeseCafe

Vougar Aslanov sagt, das Lesecafe findet in der Hohenfeldklink statt, Karlheinz Sellheim sagt, im Cafe Stern. Ich weis also nichts Genaues.

Nur das es HEUTE um 19.00 stattfindet. Wenn im Cafe Stern niemand ist, einfach ein Stückchen weiter die Strasse hoch gehen, rechts ist die Hohenfeld Klink. Soweit ich weissm, ist der Veranstaltungssaal unten neben dem Verbindungsgang zum Cafe der Kurklink.

Ich bin jedenfalls bis mindestens 19.00 im Inter-Quariat, wer also den Weg nicht findet kann hier erst mal vorbeirollen. :-)

EDIT:
Ein Bericht von Karlheinz Sellheim:

Das erste Lesecafe im neuen Jahr kann durchaus als guter Anfang gewertet werden.
Die anwesenden Gäste waren durchweg positiv eingestellt und obwohl die Themen diesmal vielleicht ein wenig kriegs- und nachkriegslastig waren, war das keinesfalls störend. Die Gastautorin, Frau Höhfeld, aus Frankfurt am Main hatte mit ihren Gedichten und Erzählung für eine tolle Bereicherung gesorgt und damit gezeigt, dass das Camberger Lesecafe in der Breite so gut wie alle Themen der Literatur bedient.
Auch über die anschließende Diskusionsrunde (dauerte eine gute Stunde) kann nur positives gesagt werden.

Die nächsten beiden “Lesecafes” finden, auf Vorschlag der Hohenfeldklink, in der Hohenfeldklinik, Hohenfeldstraße 12-14 in Bad Camberg statt. Zu diesen Terminen ist das “Lesecafe” auch fest in den Veranstaltungsplan der Klinik aufgenommen.
Die Termine sind also am 02.02. und 02.03.2010 und beginnen jeweils um 19.30 Uhr.
Wie Iris richtig geschrieben hat im Tiefgeschoss, auf dem Gang zum Cafe der Klinik.
Auch sind die Einwohner Bad Cambergs und der Umgebung hierzu recht herzlich eingeladen.
Der Eintritt ist wie immer frei.

9
Jan

[Kurzgeschichte] Über rotem Sand

by admin in Geschichten

Relativ kurz entschlossen nahm ich an einem Schreibwettbewerb zum Thema “Brieftauben” teil. Eigentlich sehr kurz entschlossen – einen Abend vor Einsendeschluss habe ich schnell etwas geschrieben.

Das ausgelobte Brettespiel habe ich zwar nicht gewonnen, abermeine Geschichte schaffte es unter die veröffentlichten auf der Website. Soetwas freut mich natürlich, vor allem weil es eine Brieftauben SF-Geschichte ist.

Krauss-Verlag “Brieftaubengeschichten”.

Da mein Beitrag sowieso öffenlich im Web steht, stelle ich ihn auch hier hinein:

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Über rotem Sand

(2009)


„Flieg, Sandy!“ Eine zitternde Hand öffnete den Taubenschlag, und ein rötliches Tier flog ohne zu Zögern heraus.

Die Augenkamera zeigte zerborstene Leitungen und verbogenes Metall. Aus Rohren strömender Wasserdampf ließ die Sicht auf wenige Zentimeter sinken. Aber die Taube navigierte sicher nach oben, auch wenn die unterirdische Basis keine Ähnlichkeit mehr mit dem hatte, was sie kannte. Nicht die Funken ließen sie die Kabel meiden, sie spürte die zuckende Energie. Sicher suchte sie sich ihren Weg.

Metallplatten und geschnittener Stein wichen der natürlichen Magmaglätte des Höhlensystems, in das die erste Kolonie gebaut war.

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9
Jan

“Ein großes Fest” – Kurzgeschichtenwettbewerb Ober Ramstadt

Noch ein Schreibwettbewerb um die Ecke:

Die Stadt Ober-Ramstadt hat im Jahr 1310 die Stadtrechte erhalten; daher findet im Jahr 2010 eine 700-Jahr-Feier statt. Aus diesem Anlass veranstaltet die “Schreibwerkstatt in der Petri-Villa” zusammen mit der Volksbank Modau eG einen Kurzgeschichten-Wettbewerb.

Mehr dazu:

vb-modau