Feb
Versprechen, das LeseCafe und anderer Blahfasel
by admin in LeseCafe
Vor einbigen Tagen, kurz vor dem zweiten Lesecafe 2010, rief mich Vougar an. Ein Redeschwall darüber wie siehr “die Anderen” mich vermissen würden, ergoss sich über mich. Nun ja, solange das LeseCafe Dienstags ist kann ich nun mal nicht. Eine halbe Stunde lang durcfte ich mir anhören das er das LeseCafe nicht ohne mich schafft ect..
Nun jetzt WAR das LeseCafe letzten Dienstag. Habe ich nach Vougars gejammer jetzt wenigstens einen Bericht zum letzten Lesecafe? Nein, ich kann nicht mal schreiben wer was gelesen hat – der Informationsfluss war ja schon früher immer ein Informationsumpf. Jetzt scheint der eingefroren zu sein.,
Falls DU das hier liest Vougar:
Du hast diese LeseCafe Sache angeleiert, Du bist der Profi und von Anfang an bekam diese Website für die ich immerhin 48 Euro gezahlt habe, kaum Informationen. Nun dann kann das Ganze ja nicht so wichtig sein wie Du mir dauernd am Telefon vorjammerst oder? Du bist Autor und Journalist – nun wo sind dennm die ganzen Berichte?
Jan
Die wöchentliche Schreibaufgabe
by admin in Geschichten
Seit 3 Jahren gibt es (mit kleinen Pausen) im Storysammlung-Forum
jeden Samstag Abend eine Schreibaufgabe. Ziel ist es binnen 24 Stunden etwas “zu Tastatur” zu bringen. Dieses Woche ist das Thema KÖRPERPFLEGE. Man muss sich für die Schreibaufgabe NICHT regisrieren, das Board hat aber ein Passwort: schreiben.
Viel Spass dabei.
Jan
Schreibwettbewerb: LYRIK-FEST SANKT AUGUSTIN
by admin in Schreibwettbewerbe
Das LYRIK-FEST SANKT AUGUSTIN, ein Projekt der Kulturinitiative Cantando-Parlando e. V., bringt Lyrikbegeisterte, Lyriker und Wort-Kunst zusammen.
Jan
Das erste Lesecafe 2010
Vougar Aslanov sagt, das Lesecafe findet in der Hohenfeldklink statt, Karlheinz Sellheim sagt, im Cafe Stern. Ich weis also nichts Genaues.
Nur das es HEUTE um 19.00 stattfindet. Wenn im Cafe Stern niemand ist, einfach ein Stückchen weiter die Strasse hoch gehen, rechts ist die Hohenfeld Klink. Soweit ich weissm, ist der Veranstaltungssaal unten neben dem Verbindungsgang zum Cafe der Kurklink.
Ich bin jedenfalls bis mindestens 19.00 im Inter-Quariat, wer also den Weg nicht findet kann hier erst mal vorbeirollen.
EDIT:
Ein Bericht von Karlheinz Sellheim:
Das erste Lesecafe im neuen Jahr kann durchaus als guter Anfang gewertet werden.
Die anwesenden Gäste waren durchweg positiv eingestellt und obwohl die Themen diesmal vielleicht ein wenig kriegs- und nachkriegslastig waren, war das keinesfalls störend. Die Gastautorin, Frau Höhfeld, aus Frankfurt am Main hatte mit ihren Gedichten und Erzählung für eine tolle Bereicherung gesorgt und damit gezeigt, dass das Camberger Lesecafe in der Breite so gut wie alle Themen der Literatur bedient.
Auch über die anschließende Diskusionsrunde (dauerte eine gute Stunde) kann nur positives gesagt werden.
Die nächsten beiden “Lesecafes” finden, auf Vorschlag der Hohenfeldklink, in der Hohenfeldklinik, Hohenfeldstraße 12-14 in Bad Camberg statt. Zu diesen Terminen ist das “Lesecafe” auch fest in den Veranstaltungsplan der Klinik aufgenommen.
Die Termine sind also am 02.02. und 02.03.2010 und beginnen jeweils um 19.30 Uhr.
Wie Iris richtig geschrieben hat im Tiefgeschoss, auf dem Gang zum Cafe der Klinik.
Auch sind die Einwohner Bad Cambergs und der Umgebung hierzu recht herzlich eingeladen.
Der Eintritt ist wie immer frei.
Jan
[Kurzgeschichte] Über rotem Sand
by admin in Geschichten
Relativ kurz entschlossen nahm ich an einem Schreibwettbewerb zum Thema “Brieftauben” teil. Eigentlich sehr kurz entschlossen – einen Abend vor Einsendeschluss habe ich schnell etwas geschrieben.
Das ausgelobte Brettespiel habe ich zwar nicht gewonnen, abermeine Geschichte schaffte es unter die veröffentlichten auf der Website. Soetwas freut mich natürlich, vor allem weil es eine Brieftauben SF-Geschichte ist.
Krauss-Verlag “Brieftaubengeschichten”.
Da mein Beitrag sowieso öffenlich im Web steht, stelle ich ihn auch hier hinein:
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Über rotem Sand
(2009)
„Flieg, Sandy!“ Eine zitternde Hand öffnete den Taubenschlag, und ein rötliches Tier flog ohne zu Zögern heraus.
Die Augenkamera zeigte zerborstene Leitungen und verbogenes Metall. Aus Rohren strömender Wasserdampf ließ die Sicht auf wenige Zentimeter sinken. Aber die Taube navigierte sicher nach oben, auch wenn die unterirdische Basis keine Ähnlichkeit mehr mit dem hatte, was sie kannte. Nicht die Funken ließen sie die Kabel meiden, sie spürte die zuckende Energie. Sicher suchte sie sich ihren Weg.
Metallplatten und geschnittener Stein wichen der natürlichen Magmaglätte des Höhlensystems, in das die erste Kolonie gebaut war.
Jan
“Ein großes Fest” – Kurzgeschichtenwettbewerb Ober Ramstadt
by admin in Schreibwettbewerbe
Noch ein Schreibwettbewerb um die Ecke:
Die Stadt Ober-Ramstadt hat im Jahr 1310 die Stadtrechte erhalten; daher findet im Jahr 2010 eine 700-Jahr-Feier statt. Aus diesem Anlass veranstaltet die “Schreibwerkstatt in der Petri-Villa” zusammen mit der Volksbank Modau eG einen Kurzgeschichten-Wettbewerb.
Mehr dazu:
Jan
“Totholz” Odenwälder Krimi-Wettbewerb
by admin in Uncategorized
Ein Schreib-Wettbewerb “ums Eck”:
TOTHOLZ:
http://www.totholz.odenwaldkreis.de/
Gesucht werden kleine, feine Krimis die im Odenwald spielen.
Mehr dazu auf der Homepage des Veranstalters. Dann wünsche ich mal mörderisch gute Ideen.
Dec
[Kurzgeschichte] Die armen Kinder wohnen in Afrika
by admin in Geschichten, LeseCafe
Eine kleine Weihnachtsgeschichte von Iris Bergmann
Die armen Kinder wohnen in Afrika …
Vom Weihnachtsmarkt klang festliche Musik hinauf in den dritten Stock. Auch die Fenster der Wohnung im alten herrschaftlichen Haus waren mit weihnachtlichen Lichtern geschmückt und warfen ein sanftes Licht in den mit Stilmöbeln ausgestatteten Raum. Es war kein echter Kamin, der da noch mehr Feststimmung verbreitete, sondern einer der neuen edlen gasbetriebenen Kamine. Die Marmoreinfassung war so echt, wie bei einem Holzkamin und man musste sich die Hände dreckig machen beim Holznachlegen. Trotzdem lagen einige Holzscheite dekorativ in einem extra angefertigten Edelstahlkorb. Der Bedienstete der die Gaskartuschen des Kamins regelmäßig austauschte, sorgte auch dafür, dass das Holz nicht einstaubte.
Die Herrin über 200 Quadratmeter Luxus, Helene von Sochrow saß entspannt auf ihrem Sofa aus Büffelleder. Eine Nerzdecke wärmte ihre Knie, darauf lag ihr treuer Perserkater und schnurrte wohlig. Ein kleiner Wink in Richtung Ngutu und dieser ließ die Leinwand von der Decke herunter, schaltete den Projektor an, der die normalen Nachrichten in Kinoqualität bereitstellte. Ein weiterer Wink und Ngutu reichte ihr die Fernbedienung. Lustlos schaltete Helene durch die Programme. Sie wartete auf ihre Freundin Sarina um mit ihr über den Weihnachtsmarkt zu gehen. Plötzlich blieb sie bei einem Werbespot hängen. Traurige Musik, große Kinderaugen.
“Helfen sie diesen Kindern im Senegal, sie haben keine Eltern mehr. Sie flüchteten vor der Gewalt und Krieg, oder wurden von ihren Verwandten zurückgelassen. Mit jedem Anruf spenden sie fünf Euro für diese Kinder.”
Helene griff nach ihrem Telefon und wählte die Nummer, wieder und wieder. Die Langeweile und das Warten auf ihre Freundin hatten sie wie immer empfänglich für das gut in Szene gesetzte Leid der afrikanischen Kinder gemacht. Dann klingelte es. Helene setzte ihren Kater auf den Boden, der protestierend maunzte. Sie ging zur Gegensprechanlage, endlich war ihre Freundin da.
“Ngutu, bis ich zurück bin lerne die nächsten fünf Vokabeln”, befahl sie ihrem Bediensten.
“Natürlich Frau von Sochrow”, sagte er in fast perfekten Deutsch. Sie sorgte dafür das er ordentlich lernte und sprach, schließlich konnte sie ihn jederzeit gegen einen anderen jugendlichen aus Afrika ersetzen.
Ngutu öffnete ihr die Tür und Helene ging ohne einen weiteren Blick zu ihm nach unten.
“Es hatte doch etwas Gutes, dass du Dich verspätet hast, so habe ich für einige arme Kinder in Afrika gut und gerne 50 Euro gespendet”, Helene hakte sich bei Sarina ein und erzählte ihr von der praktischen Art zu spenden. Einfach nur anrufen, so oft man wollte und ein afrikanisches Kind mit großen, traurigen Augen bekam etwas zu essen. Einfacher als jede Online-Überweisung.
Sie schlenderten durch die mit geschmückten Marktbuden vollgestellte Innenstadt. Überall erklang weihnachtliche Musik, glitzerte und glänzte es Festlich.
“Sieh nur der Baum, dafür haben wir gespendet”, sagte Sarina stolz. Die Tanne, die mitten auf dem Marktplatz stand, war das Ergebnis eine Spendenaktion der Stadt. Das Geld kam einem Brunnenprojekt im fernen Afrika zugute.
“Nur schade, dass sich jeder der auch nur zwei Euro gespendet hat, ebenfalls eine Dankesurkunde ins Wohnzimmer hängen darf”, sagte Helene und schüttelte den Kopf. “Da ist das Papier sicher teurer gewesen als die Spende, stelle Dir das mal vor, wir spenden dreitausend Euro und bekommen die gleiche Urkunde.”
“Wenigstens hast du durchgesetzt, dass man unsere Namen auf ein Schild am Brunnensockel graviert”, tröstete sie Sarina und zog einen Flyer aus ihrer Manteltasche.
“Hier werden wir auch als Hauptspender erwähnt.” Sie drückte ihrer Freundin das Faltblatt in die Hand.
Sie schlenderten zu einem Glühweinstand und kauften sich einen neuen Becher samt Glühwein. Aus einem schon von anderen Leuten benutzten Becher zu trinken, wäre den beiden Frauen nicht eingefallen.
Plötzlich durchbrach eine Kinderstimme Helenes Überlgungen zu gebrauchten Bechern.
“Mami bekomme ich einen Kinderpunsch? Biiitteeee.” Sie blickte zu dem Kind und der Mutter. Ein Junge, vielleicht fünf oder sechs Jahre alt. Er trug saubere aber abgewetzte Jeans und einen ausgebleichten grünen Parka in den jemand einen roten Reissverschluss nachträglich eingenäht hatte. Per Hand genäht, recht ordentlich, aber wie konnte man ein Kind nur in solch abgetragenen Sachen herumlaufen lassen, fragte sich Helene.
“Der kostet drei Euro Mirko, das können wir uns nicht leisten. Zuhause mache ich dir einen warmen Orangensaft.”
“Wir haben doch gar keinen Saft mehr.”
Der Kleine fing leise an zu weinen.
“Ich habe noch einen Euro, lass uns zum Supermarkt gehen, ich kaufe Dir Orangensaft. Ja?” Die Mutter streichelte über das anscheinend selbst geschnittene Haar des Jungen. Der Junge weinte noch immer und seine Mutter hob ihn hoch und drückte ihn tröstend an sich. “Weist du was? Wenn du nachher schläfst gehe ich nochmal raus und gucke ob ich genug Pfandflaschen finde. Dann kommen wir morgen noch einmal her.” Der Kleine schniefte und sah sehnsuchtsvoll zum Getränkestand. Dann vergrub er das Gesicht im fusseligen Wollmantel seiner Mutter. Diese sah auf das Schild mit den Preisen und schien zu überlegen wie viele Pfandflaschen sie brauchte für einen Punsch, dann ging sie langsam davon.
Helene schüttelte den Kopf.
“Unglaublich, wahrscheinlich gibt sie das ganze Geld für Alk aus und für ihr Kind bleibt nichts. Sieh nur wie ungepflegt sie ist.” Helene zog Sarina einen Schritt beiseite damit diese jan nicht in Kontakt mit der Mutter kam. Das Weinen wurde leiser als die Frau sich mit ihrem Kind entfernte.
“Nicht mal drei Euro für den Kleinen, unmöglich”, Helene nahm einen Schluck Glühwein.
“Sie hätten ihr das Geld ja geben können, nicht jeder hat Geld für einen Pelzmantel und fette Klunker an den Fingern”, ein vielleicht fünfzehn Jahre altes Mädchen sah Sarina und Helene voller Verachtung an. Sie hatte bunte Haare, ihre Lippen und Ohren waren mit silbernen Ringen geschmückt und ihre Klamotten sahen weder warm noch ordentlich aus. Sie ging zum Glühweinstand und zählte zwei Euro achzig auf den Tresen.
“Einen Kinderpunsch bitte. Den Rest bekommen Sie morgen, garantiert, ist für den Kleinen eben.”
“Kein Problem, geht aufs Haus”, die Marktstandbetreiberin schob ihr das Kleingeld zurück. Das Mädchen lächelte und warf dann einen Blick auf den Flyer den Helene immer noch in der Hand hielt.
“Schöner Hochglanzmist, Geld für Afrika und hier die Augen zumachen, typisch.” Das Mädchen nahm den Punsch entgegen und wuselte dann durch die Menge, dem Weinen hinterher.
ENDE
Copyright 2006 Iris Bergmann
Dec
Termine 2010
Liebe Blog Besucher,
da ich so gut wie keine Informationen bekomme, kann ich nur sagen, dass aber jetzt das LeseCafe in der Hohenfeld Klink in Bad Camberg stattfindet. Soweit ich weis jeden ersten Dienstag im Monat um 19.00 Im Januar allerdings in der zweiten Woche.
12. Januar / 02. Februar / 02. März / 06. April / 04. Mai / 01. Juni
Da ich keine Presserberichte ect. bekomme, werden sich hier jetzt Autorenportraits, Geschichten ect. finden.
Dec
Anscheinend will man mich “raushaben”
by admin in LeseCafe
Das hier wird wahrscheinlich der letzte Eintrag zum Lesecafe in Bad Camberg, bevor ich die Domain privat nutze.
Warum? Ohne mir einen Ton zu sagen, wurde das Lesecafe vom üblichen letzten Samstag im Monat auf den 12. Januar verlegt. Es war zwar schon mal angesprochen worden, dass es denkbar wäre das LC unter der Woche zu machen, aber das ich da nur MITTWOCHS kann, ist ja egal. Also Dienstag – das ist dann ja so traurig wenn Leute die Arbeiten keine Zeit haben. Ich kann nicht um 18.30 die Kunden rauskicken um, um 19.00 im Lesecafe zu sein. Da hoch brauche ich etwa 20 Minuten, bis der Laden zu ist, ist es aber eh schon 19.00
Besprochen wurde das natürlich in den 4 Tagen die ich in Bayern war, man konnte mich nicht erreichen. Komisch nur, ich wäre durchaus per eMail / Handy erreichbar gewesen. Und Vougar wusste vorher durch Hajo, das wir Samstags wiederkommen, dann hätte man das Treffen statt Freitag auch am Samstag machen können. Das überhaupt ein LC Treffen stattfindet finde ich eh suspekt, vorher haben alle gesagt im Dezember ginge GAR NICHTS. Weder Lesecafe noch Treffen weil ja jeder Weihnachtsvorbereitungen erledigen muss.
Ach ja, ich darf mal wieder Arsch für Alle spielen: Die Plakakte darf ich für den 12ten Januar machen, auch wenn ich da arbeiten muss.
Von mir aus können Vougar und Karlheinz ihren Eogtrip fahren, ich mache da nicht mehr mit.
Es ist ja auch nie gut genug was ich mache, seien es die Plakate oder das Logo fürs LC. Und das sich mal einer bedankt hat oder einen Anteil bezahlt hat am LC Strassenaufsteller (waren immerhin 20 Euro Material, Arbeitszeit nicht mitgerechnet) – die doch nicht.
Ach ja, man hat mir ja auch quasi vorgehalten, das meine eher lockere SF Geschichte, bei der letzten Lesung, nicht so recht hinter Jürgens Geschichte aus dem 2. WK. passte. Habe ich die Einteilung der Lesung gemacht oder was? Erst überziehen die anderen Leser bis sonstwohin zeitmässig, das die Zuhörer schon genervt sind und dann werde ich hinten drangequetscht und bin dann auch noch der Buhmann? Vougar, Max und Jürgen lesen jeweils über 30 Minuten und dann wundern die sich wenn die Lesung zu lange gedauert hat?
Ich war menschlich noch nie so enttäuscht wie von diesem gemauschel.